Vom Nachfolger des Strich-Acht bis zum meistgebauten Mercedes seiner Zeit: Begleite uns durch die wichtigsten Meilensteine der Baureihe 123.
1976 – 1985
Im Januar 1976 löst die Baureihe 123 den legendären „Strich-Acht“ ab. Solide Technik und zeitloses Design begründen einen Welterfolg.
Auf kurzem Radstand erscheint das elegante Coupé – die sportlich-noble Interpretation der Baureihe. Im selben Jahr ergänzt die Langversion (V123) das Programm für Taxi- und Fahrdienstbetrieb.
Mercedes-Benz bringt mit dem T-Modell den ersten werkseitig gebauten Kombi der Marke – Geburtsstunde einer eigenen Klasse.
Die Vierzylinder-Benziner (200, 230 E) wechseln auf die moderne M102-Familie mit Einspritzung; der 300 D Turbodiesel bringt kräftigen Selbstzünder-Vortrieb – zunächst vor allem für den Export.
Der markanteste Modellpflege-Schritt: Rechteckscheinwerfer und Servolenkung werden für alle Modelle serienmäßig, dazu Zebrano-Holz im Armaturenträger und überarbeitete Ausstattung.
Nach rund 2,7 Millionen gebauten Fahrzeugen endet die Produktion. Bis heute gilt der W123 als einer der haltbarsten Mercedes aller Zeiten.

Anhang
Die Baureihe wurde über zehn Jahre laufend weiterentwickelt. Diese Übersicht listet die dokumentierten Schritte – hilfreich, um ein Fahrzeug zeitlich einzuordnen und Originalität zu prüfen.
Januar 1976
Februar 1976
April 1976
Februar 1977
März 1977
September 1977
Januar 1978
März 1978
Mai 1978
August 1978
Februar 1979
September 1979
Juli 1980
August 1980
September 1981
Januar 1982
September 1982
Dezember 1985
Quelle: vereinseigene Kaufberatung Baureihe 123, Version 2.0 (Anhang). Die Übersicht nennt die wichtigsten Maßnahmen; zahlreiche kleinere Änderungen flossen laufend in die Produktion ein.
Im Mitgliederbereich findest du Originaldokumente, Prospekte und die vollständige 123-Kartei zu jeder Variante der Baureihe.