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Die Serien des W123 erkennen

Über zehn Jahre Bauzeit hinweg wurde die Baureihe 123 laufend weiterentwickelt. Zwei größere Modellpflegen teilen die Produktion in gut unterscheidbare Abschnitte – wichtig, um ein Fahrzeug einzuordnen und Originalität zu beurteilen.

Silberne W123 Limousine im Profil vor einem großen Mercedes-Stern

Die frühen Jahre bis 1979

Ab Februar 1977 gehörte Halogenlicht zur Serienausstattung. Gleichzeitig entfiel die Metallic-Lackierung für die Modelle 200 D bis 250 – Ausnahmen gab es allerdings.

Im September 1977 wurden der 250 und der 300 D wieder für Metallic-Lack freigegeben, und der 240 D wurde auf Schlüsselschalter umgestellt. Ab Januar 1978 waren Leichtmetallfelgen für alle Modelle lieferbar.

Die zweite Serie ab September 1979

Mit der Modellpflege im September 1979 wurde Metallic-Lack für alle Modelle erhältlich, und der 250 sowie der 300 D erhielten mehr Leistung.

Kurz darauf folgten weitere spürbare Verbesserungen: Ab Juli 1980 bekamen 200, 230 E, 230 CE und 230 TE den moderneren M102-Motor, ab August 1980 war ein verbessertes Heizungssystem verbaut und erstmals ABS lieferbar.

Die dritte Serie ab September 1982

Die zweite große Modellpflege im September 1982 ist optisch am leichtesten zu erkennen: Alle Modelle erhielten Breitbandscheinwerfer. Gleichzeitig wurde die Servolenkung bei allen Modellen serienmäßig.

Bereits im Januar 1982 war ein Fahrerairbag für alle Modelle lieferbar geworden – ein Ausstattungsdetail, das ein spätes Fahrzeug verrät. Im Dezember 1985 endete die Produktion der Baureihe.

Fachliche Grundlage: die vereinseigene Kaufberatung Baureihe 123, Version 2.0, erarbeitet von Mitgliedern des Verein für Freunde des W123 e.V.

Das ist erst der Anfang

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